Natur als DJ deiner Intuition. So geht’s

„In der Natur zu meditieren ist ein wundervolles Geschenk, um Kreativität zu entwickeln, der Stille unseres Herzens zu lauschen und all die Energien die nicht mehr in unseren Rucksack gehören abfließen zu lassen.“

Wir können uns erden, um die Freiheit unseres Herzens mit in den ‚Alltag‘ zu nehmen. Deshalb liebe ich es draußen zu meditieren.

It’s so fucking simple! 🙂

Egal wo wir uns aufhalten, wir haben die Möglichkeit, die Natur als Werkzeug der Kreativität und Klarheit zu nutzen. Erdung und Natur. Eine kraftvolle Kombi, um das Fundament unserer Intuition zu errichten.

Intuition und Erdung gehören für mich zusammen, wie ein frischer Apfel und der Baum an dem er gewachsen ist. Fest verwurzelt, genährt und in sich ruhend, bildet der Baum das Fundament. Ein Fundament, auf welchem sich unsere Intuition in Ruhe und Sanftheit entwickeln kann.

Spiritualität & Materielles Hand in Hand.

Ideen und Visonen können sich manifestieren. Herzenswünsche kommen ins Rollen und wir ins Tun. Beides verbunden kann ein mächtiges Potential in uns entfachen. Ein Potential, das uns von begrenzenden Ego Konstrukten ins liebevolle Handeln führt.

„Wenn ich inmitten riesiger Bäume stehe, überkommt mich das intensive Gefühl, wie verrückt ein Großteil der menschlichen Erfahrung ist.

Wir rennen hektisch umher wie die Ameisen. Wir wuseln geschäftig herum und nehmen uns überaus wichtig. Die Baume dagegen sind in gewisser Weise stille Wächter über die Wahrheit. Sie wissen, dass es um etwas Größeres geht. Um einen höheren Sinn. Wie wäre es, wenn ich aufhören würde, so hektisch herumzulaufen und einfach zuhörte? Wenn ich einfach da wäre? Dann würde ich beginnen, diese andere Wahrheit zu begreifen, die die Bäume vollends erfasst haben.“

  • John Strelecky

Genau aus diesem Grund finde ich Intuition und Erdung so mega geil (eine herzensstarke Kombi eben). Das war bei Weitem nicht immer so bei mir. Doch mit ausdauernder Hingabe & Sanftheit können wir nicht mehr dienliche Glaubenssätze aus unserem Gepäck entfernen und durch hilfreichere Tools ersetzen.

Wir erinneren uns. Step by step. In unserem Tempo.

In diesem Sinne: Sei eine leuchtende Inspiration, lebe die Erkenntnisse deiner inneren Meditation und verknüpfe das Materielle mit dem Spirituellen. Mit dem Herzen als DJ und dem Verstand als kraftvollem Diener.

 

1.) Batterien aufladen: Intuition als Katalysator beim Meditieren

Um unsere Batterien aufzuladen gibt es meiner Meinung nach kein effektiveres Tool, als in der Natur zu meditieren. Dem Atem lauschen. Den Klang des Waldes genießen. Aus dem Herzen zu leben.

Die Stille ist für mich das perfekte Tool, um mit meinem Herzen in Verbindung zu sein. Denn aus der Ruhe heraus können sich die wundervollsten Ideen entwickeln.

„Die Stille ist das Lied unserer Seele. Das einfache und kraftvolle Tool in uns, um dem feinen Impuls der Intuition lauschen zu können. Der Antrieb, der uns liebevoll zur Entfaltung unseres wahren Ichs führt.“

Stille ist die Grundlage, um unsere Intuition wahrnehmen zu können und auf ein neues Level zu katapultieren. Auf ein Level, in dem es möglich wird, auch in kniffligeren Situationen Zugriff auf unser intuitives Potential zu haben.

Deshalb erfüllt es mich immer wieder, Platz für eine Meditation in der Natur einzuräumen. Am besten morgens, wenn alles von einer angenehmen Frische umhüllt ist.

(Ich könnte noch weitaus öfters in die Natur gehen – für den nährenden Effekt den sie auf mich und viele andere hat. @check minute 00:59:30 🙂 )

‚Meditation meets nature‘

Folgende Meditationspraxis ‚meditation meets nature‚ ist beinahe überall anzuwenden. Ich liebe sie. Denn sie kann die Basis sein, um auf einfache Weise in den Raum unserer inneren Intuition einzutreten.

Natur, Atem, geschlossenen Augen & eine Prise Intuition. 

That’s all – dies sind die hilfreichen Tools für deine Meditation in der Natur.

Schließe deine Augen und atme die Frische der Natur in dich ein. Ganz egal ob du dich auf einem moosbewachsenem Stein in einem Wald niedergelassen hast, den Sand unter deinen Beinen spürst oder am Rand eines Feldweges in Thailand sitzt. Spüre, wie sich die Klarheit und Kreativität der Natur in dir ausbreitet und dich mit der Nahrung erfüllt, die dein Herz nährt.

Lass dich immer mehr von deiner Intuition leiten. Vom einem Impuls, der sich zu einem kraftvollen Begleiter in deinem Herzen entwickeln kann.

In Sanftheit & mit Geduld.

 

2.) Natur als kreativer DJ

Oftmals bin ich verblüfft welche Kreativität wir in und durch die Natur entwickeln können. Ideen und Visionen können sich wie von selbst entwickeln, wenn wir die Natur achtsam nutzen und sie (wieder) zu unserem Verbündeten machen. Gerade wenn ich ‚einfach so‘ in die Natur gehe, mich hingebe & einfach geschehen lasse – dann spricht mein Herz zu mir.

„Ein Raum entsteht, in dem wir den ‚mindfuck‘ unseres Egos einfacher beiseite lassen können, um der klaren Stimme unseres Herzens zu lauschen. Denn in der Ruhe können sich die Gefühle unseres Herzens ganz leicht ausdehnen und den Raum einnehmen, der durch begrenzende Vorstellungen unseres Verstandes belegt war.“

Ich habe schnell erkannt, dass eine intuitive Meditationspraxis in der Natur enorm kraftvoll sein kann. Kraftvoll, um leere Batterien aufzuladen, Balast abfließen zu lassen oder kreative Ideen zu entwickeln.

Mit der Nähe zur Natur kann selbst der härtesten Brocken in uns auftauen.

Energiebahnen können durch das Gefühl der Dankbarkeit ordentlich durchgespült werden. Da dankbar zu sein ein unglaublich kräftiges Hilfsmittel ist, um Gedanken anzunehmen und weiterziehen zu lassen.

Meditation trifft Natur: 

ein kreativer Raum entsteht, in dem wir den Impulsen unseres Herzens nachgehen können, um unsere Kreativität zu entfalten.

 

3.) Dankbarkeit als Lehrmeister deiner Intuition (Meditation)

Versuche draußen in der Natur einfach mal der Stimme deiner Intuition zu lauschen. Jetzt fragst du dich vielleicht, wie man denn diese ‚Stimme‘, diesen ‚Impuls‘ am effektivsten hören kann?

Für mich ist es wie ein meditativer Muskel, den wir ‚trainieren‘ können. Denn je öfter wir auf unsere Intuition vertrauen, umso leichter fällte es uns nach den Impulsen unseres Herzen zu handeln.

Der erste Schritt (Erkennen)

hat mit folgenden Worten zu tun: „Das Herz gibt dir 400 Nanosekunden vor deinem Verstand einen Impuls“.

Worte einer inspirierenden Doktorin, die mir seit Jahren immer wieder aufzeigen, wie schnell unser Herz Entscheidungen treffen kann. Ohne eingrenzenden Mindfuck da oben. Ganz natürlich und ohne lange darüber zu überlegen.

Ob es nun 400 Nanosekunden oder wenige Minuten sind. Unser Herz kann fokusiert und ohne Ego-Gedankenwirrwarr reagieren.

Connie von Planet Backpack ist Fan der 8 sek Regel: fühlt sich eine Idee in den ersten 8 sek. stimmig an, dann kommt sie in den Rucksack und wird umgesetzt.

Eine simple Taktick, um vom Grübelmonster zum Intuitions-lover zu werden!

Egal ob du nun die 8 sek. Regel von Conni anwendest. Blitzschnell auf den ersten kleinen Impuls deiner inneren Stimme vertraust. Oder einen Mittelweg beider Optionen wählst.

Es geht hier in erster Linie darum, unsere Intuition (wieder) zum Verbündeten zu machen. (nicht darum, eine Regel oder Zeitangabe auswendig zu lernen und sich stur an dieser festzuhalten)

Einfach. Fokusiert. Klar.

Das einzige was wir tun können ist unseren Fokus auf die Stimme unseres Herzens zu richten. Immer und immer wieder – mit Sanftheit.

Wir haben täglich 10 tausende von Gedanken (ca. 60.000), doch der Trick dabei ist, diese weder heftig auszuagieren noch hinunterzuschlucken. Das was wir in der Meditation tun können ist sie zu akzeptieren und weiterfließen zu lassen.

Ganz nach dem Motto:

Okay, ich habe dich (Gadanke) wahrgenommen, doch du dienst mir nicht, die großartigste Version meiner selbst zu verwirklichen. Ich fühle dich und bin dankbar, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Doch nun darfst du wieder weiter fließen.

Um auch einen heftig sturen Gedanken weiter seines Weges gehen zu lassen, kannst du hier ein Trick anwenden: Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Dieser kann dir als Anker dienen, um dich von all den ‚Ablenkungen‘ wieder auf dich zu konzentrieren. Deinem Herzen in der Stille zu lauschen. Denn die Stille ist das Ohr der Seele. Das Potential in dir, ein Leben in Einklang mit deinem Herzen zu leben.

Der Roadtrip deiner Seele kann sich mehr und mehr entfalten.

Der zweite Schritt (Tun)

Dankbar sein.

Jap. Es einfach zu sein. Ohne Bedingung daran zu koppeln. Ganz intuitiv.

Dankbarkeit ist ein Gefühl, das wir leicht erzeugen können. Ein Gefühl zudem wir einen guten Draht haben. Dankbar für einen schönen Ort in der Natur, dankbar für eine Begegnung die wir hatten oder einfach dankbar für unseren Atem zu sein. Denn wenn wir dankbar sind, dann öffnen sich so manche Türen und wir können Optionen erkennen die zuvor von begrenzenden Verkrustungen des Egos verstaubt waren.

Verknüpfe Dankbarkeit mit deiner Meditations-praxis.

Sei dankbar meditieren zu dürfen. Auch wenn du wenig Zeit hast oder keinen passenden Platz zum Meditieren findest. Sei spontan und intuitiv. Statt dir den Kopf zu zerbrechen und einen lange Meditation machen zu ‚müssen‘ entscheide dich für einen kurzen Moment der Achtsamkeit.

Mach Meditation zu deiner Routine auf Reisen, ganz egal wo du dich aufhältst. Im Bus, im Hostel oder im Flieger. Keine Ausrede. Ob ‚ausführlich‘ oder kurz & knackig. Alles ist möglich. Das entscheidende Wort heißt: Tun / Routine.

Visualisiere dir nun einen ‚Ort‘ der Dankbarkeit in deinem Inneren.

Im dritten Schritt (Kombinieren)

integrieren wir beides.

Versuche dankbar für diesen Moment zu sein und richte deine Aufmerksamkeit auf die Leichtigkeit deines Herzens. Dankbar, die Frische des Waldes, die Weite der Wüste oder die Inspiration der brechenden Wellen am Strand zu spüren. Bewusst, um auf die Stimme deines Herzens zu vertrauen.

Lass Dankbarkeit und Bewusstheit sich in dir ausdehnen – von deinem Herzen bis in die vordersten Spitzen deiner Finger.

(Ein kleiner Trick hierbei ist, sich immer wieder auf deinen Atem zu konzentrieren. Ganz unverkrampft und spontan. Einfach so wie er ein – und ausfließt. Denn so kann dein Atem als Ankerpunkt dienen. Als Anker, der dich immer wieder zentriert. Gedanken können weiterfließen ohne ihnen zu große Beachtung zu schenken.) 

Öffne dich nun mit deiner Absicht für ein ‚High five deines Herzens‘ und begrüße intuitive Ideen. Nicht mehr. That’s all. 😉

 

meditation-road-maximilian

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