Meditation für Skeptiker – Gedankenhandling

‚Je mehr Zeit ich auf eine erfüllende Weise verbringe, desto weniger bin ich bereit, Zeit auf eine Weise zu verbringen, die mich nicht erfüllt‘ 

Maximilian

„Früher dachte ich, die Dinge müssten komplex sein, um effektiv zu sein. Daher überlegte ich mir sehr vielschichtige Lösungen zu meinen Problemen. Und komplexe Methoden, um meine Ziele zu erreichen.

Allerdings waren sie dann so kompliziert, dass sie mich verwirrten und irritierten. Daher nutzte ich sie nie.

Für die meisten Dilemmas gibt es einfache Lösungen. Und einfache Methoden, die es mir ermöglichen, die meisten meiner Lebensziele zu erreichen. Ich tue besser daran, danach zu suchen und diese Lösungen und Methoden zu nutzen.“

– John Strelecky –

 

Vor einigen Monaten fiel mir ‚Meditation für Skeptiker’ durch die Erwähnung meines Grafikdesigners in die Hand. Eine Basislektüre, um das Materielle mit dem Spirituellen zur verbinden:

Logik und Spirit Hand in Hand.

Gerade beim Reisen sind wir öfters den unterschiedlichsten Ablenkungen ausgesetzt. Innere & äußere Eindrücke, neue Bekanntschaften, ungewöhnliche Locations und ein unregelmäßiger Tagesablauf können einige davon sein.

In solchen Situationen liebe ich es, Meditation als Tool für innere und äußere Klarheit zu nutzen. Meditation als Werkzeug, um uns auf das Wesentliche zu konzentrieren:

auf unsere Herzenswünsche.

Dieses Buch ist für alle, die Meditation als Werkzeug zur ‚logischen‘ Seelenerforschung nutzen möchten. Für alle, die strukturierte Herangehensweisen nutzen möchten, um das Bewusstsein (Wahrnehmungen, Gedanken, Empfindungen,…) zu erkunden und zu verändern.

Ob es nun die ‚perfekte‘ Körperhaltung ist, gedankliche Ablenkungen zu integrieren oder in das Sein des Lebens einzutauchen. Ulrich Ott gibt uns hierfür Basics.

Meditation als Tool, um die Fähigkeit zu denken, erinnern und planen nur dann einzusetzen, wenn sie tatsächlich benötigt wird.

Das zu können ist einfach genial!

‚Ein Raum kann entstehen, um selbst zu entscheiden was wir im Moment tun oder auch lassen möchten. Nicht (mehr) dienliche Gedanken können beiseite treten, um unseren Herzenswünschen das volle Potential zu Entfaltung zu geben.‘

‚Alles kann, nichts muss‘:

Ich lege großen Wert darauf, die Freiheit zu haben, selbst zu entscheiden was mir dient und was weniger. Dieses Buch lehnt sich an dieser inneren Freiheit an. An einer Freiheit zu entscheiden, welche Inhalte davon stimmig sind und welche weniger. Unsere Aufgabe ist es nun, das mitzunehmen was sich gut für uns anfühlt.

Fühle, wähle, probiere aus.

Vertraue deinen Herzens-impulsen. Nimm mit, was mit dir ressoniert und lass alles andere weiter fließen. (Alles kann, nichts muss.)

High five deiner Intuition!

 

Logik als Diener deines Herzens (Meditation für Skeptiker)

Ulrich Ott gibt uns einen strukturierten Überblick zahlreicher Tools. Werkzeuge, die wir einzeln oder kombiniert für unsere Meditations-praxis verwenden können. Beginnend bei den Basics zur Körperhaltung, über das Atmen, Fühlen und Denken hin zum Tiefenbereich des Seins.

‚Meditation für Skeptiker‘ ist in zwei ausführliche Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil werden unterschiedliche Meditationstechniken dargestellt. Dabei behandeln die einzelnen Unterkapitel folgendes:

  • Körperhaltung bei der Mediation
  • Atmung als Meditationsobjekt
  • Wahrnehmung von Körpergefühlen und Bewusstheit
  • Umgang mit Gedanken
  • veränderte Bewusstseinszustände in der Meditation

Der zweite Teil geht mehr in die Tiefe und wird noch mal sehr wissenschaftlich.

‚Mediation für Skeptiker‘ verbindet das Wissenschaftliche mit praktischen kleinen Meditationsübungen. Ideal, um sich Basics der Meditation anzueignen oder eine Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis herzustellen.

 

Hilfreiche Einsichten für deine Meditation: ‚Umgang mit Gedanken‘

Auftauchende Gedanken sind ganz normal beim Meditieren. Damit umzugehen ist meist alles andere als leicht.

Jeder Gedanke, der im Bewusstsein auftaucht, hat die ‚Gabe‘, weitere Assoziationen auszulösen. Eine Kette von Gedanken kann entstehen. Wir denken, anstatt in die Fülle unserer Meditation einzutauchen.

Betrachte störende Gedanken aus einer neuen Perspektive. Es ist Zeit, deine Gedanken mit offenem Herzen willkommen zu heißen.

Try to think out of the box. Hier drei geniale Basics, um uns vom Grübel-monster zum Intuitions-lover zu verwandeln:

 

1.) Gedanken beobachten (in der Meditation)

Das erste Tool in Ulrich Ott Liste beinhaltet, unsere Gedanken lediglich als mentale Ereignisse wahrzunehmen.

Sie zu  beobachten und anzunehmen. Denn durch eine akzeptierende Grundhaltung kann ein Raum entstehen, um über den Tellerrand nicht (mehr) dienlicher Gedanken zu blicken.

Ein Ort entfaltet sich, um Ablenkungen mit einem sanften und klaren ‚high five‘ willkommen zu heißen.

So lange wir ein Geräusch nicht haben wollen und es als Störung betiteln, reagiert unsere Organismus mit Stresshormonen, da wir mit unsere ‚Einstellung‘ ein imaginäres Feindbild schaffen. Ein Rettungsprogramm wird gestartet, und wir sind im Bereitschaftsmodus, auf die störende Situation reagieren zu können.

‚Es ist, als würde man versuchen Feuer mit Öl zu löschen: Noch mehr Gedanken entstehen.

Als wollte jemand die Wellen auf dem Wasser vertreiben, indem er sie mit einem Stock schlägt: Noch mehr Wellen entstehen‘

Beobachte die gedanklichen Affen, die in deinem Kopf herumturnen.

Gib die Bühne frei.

Versuche deine Gedanken weder hinunterzuschlucken noch heftig auszuagieren. Werde zum neutralen Beobachter: mit der Zeit entwickelst du ein Gefühl, wie du auftauchende Gedanken effektiv handeln kannst.

Benutze deinen Denkapparat nicht um zu denken, sondern wechsle in den Modus des Lauschens und Anschauens. Deine Gedanken wird der Treibstoff entzogen. Wir können die Stille und Sanftheit der Meditation erfahren, anstatt über sie nachzudenken. 🙂

 

2.) Fragen, die der Verstand nicht beantworten kann

‚Welcher Ton entsteht, wenn in einem Wald ein Baum umfällt und es in diesem Wald gar keine Bäume gibt?‘

oder

‚Wie klingt das Klatschen einer Hand? (Ulrich Ott)‘

Ziel ist es zu erkennen, dass es in der Meditation um eine veränderte Wahrnehmung und intuitive Einsichten in die eigne Natur geht. Es geht darum, die Freude in deinem Inneren anzuzapfen, mit der Absicht dein Leben zu rocken. Nicht auf Kosten anderer, sondern in Teamwork zusammen. Es geht darum, Tools zu nutzen, die für dich stimmig sind. Werkzeuge die dir helfen, immer mehr aus deinem Herzen zu leben.

Obige Übung ist genial für unsere Intuition:

Paradoxe Fragen helfen uns, die weibliche & intuitive Seite in uns zu schulen. Wir beginnen neue Ideen und Lösungsvorschläge in Betracht zu ziehen. Lösungen, die fernab verstaubter & logischer Handlungen geformt werden.

Dadurch können eingefahrenen Bahnen des Denkens verlassen werden. Ein Raum entsteht, in dem wir neue Perspektiven einnehmen müssen, um jenseits den begrifflichen Denkens eine intuitive Lösung zu erkennen.

Genialer Nebeneffekt:

die Beschäftigung mit den eigenen Gedanken, kann das Vermögen verfeinern, den eigenen Denkprozess feiner aufzulösen und dem Spiel der Gedanken zu lauschen. Wir können leichter erkennen, welche Gedankenkonstrukte dienlich sind und welche weniger.

 

3.) Denken zur Lenkung der Aufmerksamkeit

Ein für mich neues Tool von Ulrich Ott war das Bündeln der Aufmerksamkeit, indem wir einen bestimmten Gedanken fassen. Wir können den gewählten Gedanken als Werkzeug nutzen, um die darin enthaltenen Bedeutung zu visualisieren.

Visualisiere dir hierfür den Begriff ‚Ruhe‘, mit einem Gewahrsein der ruhigen Atmung und dem Gefühl der Ruhe in deinem Körper.

Wenn du möchtest visualisiere dir ein Bild zu deinem Wort. Spüre. Fühle. Wisse, dass sich dieses Gefühl nun in dir ausbreitet. Vom Herzen bis in die vordersten Fingerspitzen.

Wähle das ‚Wort‘, das sich für dich stimmig anfühlt.

Sinn dieser Vorgehensweise ist es, ein Wort zu deinem ‚Verbündeten‘ zu machen. Ein Wort zu verwenden, das mit dir und deinem Inneren resoniert, dich zum Schwingen bringt und deine Meditation verstärkt. Auf sanfte und kraftvolle Weise.

Dankbarkeit – für mich ein super leicht zu visualisierendes Wort 

Lange Zeit habe ich unbewusst mit diesem Wort gearbeitet – einige Jahre bevor ich das Buch von Ulrich Ott in den Händen hielt. So habe ich das Gefühl der Dankbarkeit mit meiner Meditations-praxis verbunden.

Ein geniales Tool, um auch in ungewohnter Umgebung in die Fülle unseres Herzens eintauchen zu können. Mediation eröffnet in diesem Kontext die Möglichkeit, eine veränderte Perspektive auf das Denken einzunehmen und es aktiv zu gestalten.

Let’s be aware.

Es gibt unendlich viele Wege Meditation zu nutzen.

Vertrauen deinem Herzen, kräftige deinen intuitiven Muskel & nimm all die verstaubten Glaubenssätze aus deinem Gepäck.

Reise mit leichtem Gepäck:

Nimm aus ‚Meditation für Skeptiker‘ mit was stimmig ist und gib deinem Herzen die Gelegenheit innere Batterien mit einer angenehmen Frische aufzuladen.

 

meditation-road-maximilian

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